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Land: Italien / Capri
Flughafen: Neapel Capodichino (NAP)
Sprache: Italienisch
Einwohner: Ort Capri rd. 7.500, Anacapri rd. 4.800
Währung: 1 Euro = 100 Cent
Zeitdifferenz zu MEZ/MESZ: keine
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Capri in Kürze Schon die römischen Kaiser Augustus und Tiberius entdeckten die Schönheiten Capris und bauten hier ihre Villen. Heute strömen Gäste aus aller Welt auf die kleine, sonnige Insel, deren Felswände sich fast senkrecht aus dem Meer erheben. Das Licht taucht die Insel während des Tages in unterschiedliche Farben und verzaubert den Betrachter. Schon die Einfahrt in den Hafen Marina Grande mit den pittoresken bunten Häuschen ist sehenswert. Im Hafen angekommen, nimmt man die Seilbahn (Funiculare), um zur Piazza Umberto (Piazzetta) zu gelangen. Auch eine Autostraße (Capri ist autofrei und es verkehren nur Kleinbusse und Taxis) und ein Treppenweg (Strada Campo di Prisco) führen zu der Stadt Capri hinauf. Den Mittelpunkt des Ortes bildet die kleine Piazza Umberto. Dieser Platz - umgeben von Cafés, Bars, Boutiquen, einem Zeitungsstand und der Stadtkirche Santo Stefano mit der schönen Freitreppe, deren Stufen so beliebte Sitzreihen ergeben - ist von kulissenhafter Schönheit und man wird in abendlicher Stunde seinen echten Reiz entdecken.
Land und Leute Die Insl Capri liegt 17 Seemeilen südlich von Neapel und 3 von der Halbinsel Sorrent entfernt, ist ungefähr 6 km lang und zwischen 1,2 und 2,8 km breit und erstreckt sich über eine Fläche von ca. 10 km², wovon 4 zur Gemeinde Capri und 6 zur Gemeinde Anacapri gehören. Hier findet man prächtiges und mildes Klima. Capri ist eine Mittelmeerinsel aus kalkhaltigem Felsen und wurde von vielen Intellektuellen, Künstlern und Schriftstellern besucht, die alle von ihrer magischen Schönheit bezaubert waren. Ein Mix von Geschichte, Natur, Mondänität, Kultur, Veranstaltungen hat den Mythus von Capri hervorgerufen, einen unvergleichlichen Mythus, den es nur einmal auf der Welt gibt. Capri ist eine italienische Felseninsel im Golf von Neapel und bekannt für die Höhlen am Meer. Die bekannteste ist die so genannte Blaue Grotte. Der höchste Punkt der Insel ist mit 589 m über dem Meer der Monte Solaro. Die Insel gehört zur Provinz Neapel.
Sehenswertes Zur berühmten "Piazzetta" in Capri gelanten Sie mit der Funicolare (Zahnradbahn) oder mit dem Linienbus. Sehenswert im Städtchen Capri sind: Arco Naturale (ein oval geformter unten offener Felsen im Meer), Faraglioni, Giardini Augusto, Grotta Matermania,Via Krupp, Ruinen der Villa Jovis des Tiberius, Villa Malaparte,Villa Lysis des Baron Fersen, Certosa (Klosteranlage) mit Museo Diefenbach, Deutsche Evangelische Kirche, Kirche San Costanzo und Kirche Santo Stefano. Von der Marina Grande (Hafen) kann man ganz gut mit dem Linienbus ins malerische Anacapri fahren: Der historische Fußweg (früher der einzige Weg) über die sogenannten phönizischen Treppen (Scale Fenice) ist steil (äußerst anstrengend) und schmal am Steilhang in den Felsen gehauen. Schön und entspannend ist die Fahrt von Anacapri aus mit dem Sessellift auf den Monte Solaro (falls die Wartezeit nicht zu lang ist). Der Blick vom Monte Solaro lohnt sich. Natürlich gibt es auch einen Fußweg, den man eventuell für den Rückweg ins Auge fassen kann. Zurück in Anacapri empfiehlt sich noch die Besichtigung der Villa des schwedischen Arztes und Schriftstellers Axel Munthe, aber auch die berühmte Blaue Grotte, Le Boffe, Monte Solaro, und die Kirche San Michele sind einen Besuch wert! Der Monte Tiberio (334 m) im Osten und der Monte Solaro (589 m) im Westen sind die wichtigsten Bergmassive der Insel zwischen denen, in einer Art Gebirgssattel der im Norden von Marina Grande und im Süden von Marina Piccola begrenzt wird, der Ort Capri (138 m) liegt. Die Pflanzenwelt, eine der vielfältigsten ganz Italiens, verleiht der Insel auch in der kalten Jahreszeit einen heiteren Anblick. Ebenso bereichert eine Vielzahl von Tierarten des Meeres und des Festlandes, wie z.B. die ständig auf der Insel lebende Möwe "Diomedeo", Echsen, insbesondere der seltenen blauen Eidechse, die auf den Faraglioni-Felsen beheimatet ist. Infolge des natürlichen Einflusses des Meeres ist das Klima auf Capri gemäßigt, angenehm und heilsam. Die Durchschnittstemperatur beträgt im Winter 13,1 °C, im Frühjahr 16,5 °C, im Sommer 22,7 °C und im Herbst 13,9 °C.
Essen & Trinken Antike Rezepte, inspiriert von Augustus und Tiberius oder feine Fischgerichte und Speisen nach Art der "Grand Tour"? Über den Ursprung und den kampanischen Einfluss auf die Küche Capris wurden Fässer von Tinte vergossen. Diese ist mittlerweile unter der brennenden Sonne getrocknet: Tatsache ist, dass seit ewigen Zeiten Capris Schönheit ihrer Küche den Geschmack verleiht und nicht umgekehrt. Das magische Panorama der Faraglioni Felsen mildert den Geschmack des temperamentvollsten neapolitanischen Salats, und der Blick auf die zauberhafte Via Krupp dosiert die unersättliche Lust auf die leckersten gefüllten Ravioli. Die intime Harmonie der Piazzetta versüßt den nordischen Mandelkuchen und die verschlängelten Panoramawege am Monte Solaro, voller Blumen auf halber Höhe des Berges, verleihen den schmackhaftesten Bohnen- und Gemüsegerichten ihr Aroma. Und was ist mit den geheimnisvollen Speisen, die von Rilke bis Yourcenar, von Totò bis Godard, Marinetti und Savinio genossen wurden? Alle waren sie fasziniert von diesem Paradies der Farben und wurden auf dieser Insel der Sirenen von Aromen fest gehalten, die es nirgendwo anders gibt. Zwischen verzauberten, geheimnisvollen und gewöhnlichen Orten wird auch das einfachste Gericht zu einer duftenden Sünde des Gaumens. Capri ist eine "Hölle aus geheimnisvollem Blau". Die exzentrischen Feste von Jacques Fersen in den Gärten der Villa Lysis und die futuristischen Gerichte, die sich Prampolini und Marinetti im Quisisana ausdachten, sind nur das Echo des entfernten verführerischen Flüsterns der Insel Capri. Wie die von Malaparte unter dem Mondlicht und den Rufen der erregten und glücklichen Fischern "aufgespießten" Kalmare. Wie die Frühlingswachteln, von den genießerischen Mönchen nach Kartäuser Art gebraten. Wie der weiche Käse, in dem zum Gefallen D’Annunzios die "Jungfräulichkeit der Milch" bewahrt blieb, und wie der trockene Weißwein von Anacapri, der auch in das Land der Gauchos auswanderte und zur alkoholischen Muse von Graham Greene und Norman Douglas wurde. Auch heute noch leuchten die Kelche mit den säuerlichen, trockenen Weißweinen, die Lenin und Gorki verführten, überall zwischen den Zitronenbäumen und den duftenden, wild wachsenden Büschen. Sie begleiten die gastronomischen Fantasien einer Riege von Köchen und Restaurantbesitzern, die um die Erzeugnisse dieser trockenen und hartnäckig bebauten Erde und um die Früchte des seit jeher großzügigen Meeres wissen. Die Rückbesinnung auf die Bräuche der Bauern ist auch die Grundlage des Limoncello. Heute tauchen die Flaschen dieses blonden Likörs die Insel in gelbes Licht, doch bis in die achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurde er zu Hause nur zu Festtagen bereitet - dazu benutzte man die Schale der ausgepressten "Femminelli"-Zitronen- oder von Restaurantchefs an die Stammgäste verschenkt. Typische Gerichte auf den Speisenkarten sind Totani con Patate (Tintenfisch mit Kartoffeln), Ravioli alla Caprese, Torta Caprese (Kuchen nach Capri-Art), Insalata Caprese, Pezzogna all’acqua pazza (Brasse in Tomatensud). Der Wein von Capri ist voller Sonne und Aroma. Er ist ein Resultat des "Weinbergs voller leuchtender Trauben", welcher der Legende nach vom Byzantiner Bischof, dem Heiligen Konstanz, zur Zeit der römischen Kaiser in einem Fass auf die Insel gebracht wurde.
Tipps Der Via Tragara folgend, sollte man einen Besuch in der Parfümerie Carthusia nicht vergessen, wo Parfüm aus Blüten hergestellt wird und die Giardini di Augusto (Park) besichtigen, von wo man einen schönen Blick auf Marina Piccola, die Felsen und die geschlossene Via Krupp (kleiner Serpentinenweg zum Meer) hat. Alle Artikel, auch den typischen Limoncello und Keramik, sollte man in Neapel kaufen, falls man Gelegenheit dazu hat. Dort sind sie wesentlich günstiger. Beeindruckend ist der Sonnenuntergang auf Capri, wenn die meisten Touristen mit der Fähre die Insel verlassen und diese beginnt ihr anderes Gesicht zu zeigen. Deswegen lohnt es sich eine Nacht auf Capri zu verbringen.
Einreisebestimmungen Die aktuellen Reiseinformationen und Einreisebestimmungen für Österreichische Staatsbürger finden Sie unter http://www.bmaa.gv.at/!
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