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Land: Italien / Sardinien
Flughafen: Olbia-Costa Smeralda (OLB)
Sprachen: Italienisch, sardisch
Einwohner: Olbia rd. 50.000, Sardinien rd. 1,7 Mio.
Währung: 1 Euro = 100 Cent
Zeitdifferenz zu MEZ/MESZ: keine
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Olbia in Kürze Im Nord-Osten der Insel befindet sich die berühmte Costa Smeralda, die in den 60iger Jahren von Prinz Aga Khan erschlossen wurde und seitdem Treffpunkt des internationalen Jetset ist. Es gibt neben der Costa Smeralda noch sehr viele schöne Landstriche, die mit traumhaft langen Sandstränden und einsamen Buchten faszinieren. Die bekanntesten Touristenorte in dieser Region sind Porto Cervo, Porto Rotondo und Baja Sardinia. Olbia ist das wirtschaftliche Zentrum der Region. Es ist eine lebhafte Stadt mit großem Hafen, Flughafen und zahlreichen Geschäften und Einkaufsmöglichkeiten. Die Haupteinkaufsstraße ist der Corso Umberto. Olbia (ehemals und sardisch Terranòa) liegt am gleichnamigen Golf und ist eine der größten Städte Sardiniens und eine der zwei Hauptstädte der Provinz Olbia-Tempio.
Sehenswertes In Olbia selbst die Kirche San Simplicio und die Kirche zum Apostel Paulus. Nahe der Stadt, auf der 246 m hohen Punta Casteddu, steht der Nuraghe Cabu Abbas (Anfang des Wassers) mit herrlichem Ausblick. Der Küste vorgelagert ist die Insel Tavolara . Südlich an der Straße nach Loiri liegen die Villa Romana, das Castello Padrese, das sehr gut erhaltene Gigantengrab (Tomba di Giganti) von Su Monte 'e S'Abe und das Brunnenheiligtum "Sa Testa" an der Straße nach Golfo Aranci. Besuchen Sie Lu Coddu Vecchio "Tomba dei Giganti" in der Gallura oder nehmen Sie an einer Tageskreuzfahrt durch den Archipel von Maddalena, mit seinen wunderschönen Lagunen und seiner einzigartigen Inselwelt teil. Santa Teresa di Gallura ist der nördlichste Punkt Sardiniens - bei klarer Sicht sieht man die Stadt Bonifacio auf Korsika. Entlang der Costa Paradiso findet man traumhaft unberührte Sandstrände, eingerahmt von wilden Klippen mit einer imposanten Brandung. Bei Castelsardo stößt man auf den berühmten Felsen "Il Elefantino".
Land & Leute Sardinien (sardisch Sardigna, Sardinna oder Sardinnia, italienisch Sardegna, katalanisch Sardenya), ist – nach Sizilien – die zweitgrößte Insel im Mittelmeer und bildet mit einigen ihr vorgelagerten Inseln die gleichnamige autonome Region Italiens. Die Ägypter nannten es Schardana, die Euboier "Ichnoussa" und die Griechen "Sandalyon", da seine Form an einen Fußabdruck erinnert. Die höchsten Berge sind mit 1.834 Metern die Punta La Marmora und mit 1.829 Metern der Bruncu Spina im zentral gelegenen Gebirge Gennargentu. Im Norden dominiert der 1.359 Meter hohe Monte Limbara. Geologische Besonderheiten sind die Gold- und Silbervorkommen. Die längsten Flüsse Sardiniens sind der bei Oristano an der Westküste mündende Tirso mit 150 km, der Coghinas mit 123 km, der an der südlichen Ostküste ins Meer mündende Flumendosa mit 122 km und der bei Bosa mündende 6–8 km schiffbare Temo. Sardinien gilt als Naturreservat, in dem Tausende seltener Tiere und Pflanzen unter Schutz gestellt sind. Der größte Teil der Bevölkerung von Sardinien spricht Sardisch, das zur Familie der romanischen Sprachen gehört. In der Praxis dominiert im öffentlichen Leben Sardiniens aber das Italienische. In fünf Autominuten Entfernung von Pula befindet sich die phönizisch-punisch-römische Stadt Nora (1000 v. Chr.) und in unmittelbarer Nähe findet man das aus dem 11. Jhdt. stammende Kirchlein Sant Efisio. Erkunden Sie den südlichsten Punkt Sardiniens - Capo Teulada, weiter geht es dann an der unberührten Westküste der Costa Verde. Unser Geheimtipp: Der Strand von Cala Piscinas. Machen Sie eine romantische Fahrt durch die verschlafenen Dörfer Guspini-Sanluri-Villamar und Barumini mit Besichtigung der berühmtesten Nuraghenstadt Su Nuraxi. Historische Ziele auf der Insel sind Alghero, Anghelu Ruju, Nuraghe Losa, Ipogeo di San Salvatore, Tharros und die Sinis-Halbinsel mit der Kirche San Giovanni di Sinis, Romanzesu, Santa Cristina, Su Nuraxi, Su Tempiesu. Zu den geografische Sehenswürdigkeiten Sardiniens zählen der rote Felsen von Arbatax, Capo d’orso, Capo Testa, Gennargentu, Grotta del Bue Marino, Grotta di Nettuno, Grotta su Marmuri, Grotta di Ispinigoli, die Berg- und Küstenstraße zwischen den sehenswerten Orten Alghero und Bosa, Parco del Sulcis, die Insel La Maddalena und Supramonte.
Sport & Fun Schöne Küsten, sauberes Wasser zum Tauchen, Surfen, Segeln, Sonne im Überfluss, einsame Täler und Berge zum Klettern, Wandern, Trekken, Mountain Biking, Reiten und Golfen - Sardinien bietet fast für jeden Sportfreak etwas. Im Frühjahr und im Herbst finden an der Costa Smeralda und der sardischen Hauptstadt Cagliari eine vielzahl von Wettbewerben zu Lande und zu Wasser statt.
Essen & Trinken Mitte des vorigen Jahrhunderts prägten Inselbeschreibungen das Bild einer primitiven Esskultur, wo die Bewohner sich ausschließlich von Brot, Käse, Zwiebeln und Gemüse ernährten. Heute werden die inseleigenen Produkte weltweit geschätzt. Das Brot war und ist das Grundnahrungsmittel der Hirten und Bauern. Etwa hundert verschiedene Brotsorten gibt es auf Sardinien. Sehr beliebt ist das "pane carasau", ein papierdünnes, knackiges Fladenbrot, dessen Teig mit dem Nudelholz hauchdünn und rund ausgerollt, in Leinen eingewickelt (wo er aufgehen kann) und im vorgeheizten Ofen auf einem breiten, glühenden Kastanienholzscheit gebacken wird. Auch der Käse gilt als Grundnahrungsmittel: Zu allem was die Sarden essen, tischen sie auch Käse auf. Auch er wird heute noch nach alten Rezepten hergestellt. Die Wahrung traditioneller Verarbeitungsmethoden unterstützt durch eine moderne Kellertechnik gilt auch für die Weinerzeugung. Vom Spitzenwein bis zum Tafelwein mit einer besonderen Geschmacksnote findet man hier alles. Ein kulinarisches Ziel auf der Insel ist Sella & Mosca mit der größten Weinkellerei Sardiniens. Kulinarische Insel-Spezialitäten sind Pecorino (ein Schafskäse), Pane Carasau (ein dünnes getrocknetes Hirtenbrot, wird auch Carta di musica = Notenpapier genannt), Pane Guttiau (eine Version des Pane Carasau mit Olivenöl ), Cannonau (ein kräftiger Rotwein), Monica di Sardegna (ebenfalls ein Rotwein aus Sardinien), Vernaccia (ein Weißwein), Porcheddu (Spanferkel gegrillt), Il culurgionis (eine Nudelspezialität Sardiniens, vergleichbar mit Maultaschen), Mirto (Likör aus der weißen und roten Myrte), Sebadas (große Käseravioli mit Honig als Süßspeise), Malloreddus (kleine sardische Gnocchi), Bottarga (getrockneter Rogen vor allem der Meeräsche).
Tipps Die Grotten von Nettuno nördlich von Alghero am Capo Caccia sind ein absolutes Muss für jeden Sardinienbesucher. Die malerische Altstadt von Bosa lädt zu einem ausgedehnten Spaziergang ein. Einen Ausflug zum vorgelagerten Fluss Temo mit seinen Fischerbooten, alten Gerberhäuser und zum Schloss Seravalle sollte man nicht versäumen.
Einreisebestimmungen Die aktuellen Reiseinformationen und Einreisebestimmungen für Österreichische Staatsbürger finden Sie unter http://www.bmaa.gv.at/.
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