
Eröffnet wurde die internationale Konferenz von Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller, Flughafen-Direktor Ing. Roland Hermann und dem „1. Ritter von Urstein“, Akademie-Vorsitzenden Dr. Wolfgang Gmachl.
„Die Salzburg Aviation Days 2008 sind direkt am Puls der aktuellen Herausforderungen für Airports und ihre Kunden. Für mich als Gast auf vielen Flughäfen in Europa, ob Brüssel, Wien oder München ist es immer wieder unbeschreiblich schön ‚nach Hause zu kommen’ und am Flughafen Salzburg zu landen. Salzburg, als eine der schönsten Städte der Welt, hat auch einen dementsprechenden Flughafen verdient und unser Salzburg Airport ist ein solcher. Als internationales Aushängeschild für Kundenfreundlichkeit, schnelle Wege und Effizienz ist der Flughafen das Eingangstor für die Alpenregion. Einmal in Salzburg gelandet, kommt man gerne wieder,“ lobte Landeshauptfrau Burgstaller in Ihrer Begrüßungsrede.
„Der Salzburg Airport ist Österreichs größter und wichtigster Bundesländerflughafen. Mehr als 1,9 Millionen Passagiere haben unser Service im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007 genutzt:
weil man von Salzburg aus rasch, unbürokratisch und vor allem kostengünstig die wichtigsten Destinationen in Europa erreicht und die besten Verbindungen zu internationalen ‚Hubs’ wie Wien, Zürich, Frankfurt, Düsseldorf, Palma und London hat“, brachte es Flughafen-Chef Direktor Roland Hermann auf den Punkt.
Der Flughafen Salzburg ist auch zu einer ‚Aorta’ des Tourismus für Stadt und Land Salzburg geworden. Unabhängige Experten von Wirtschafts- und Arbeiterkammer Salzburg haben errechnet, dass allein die Passagiere, die Low Cost Verbindungen von und nach Salzburg nützen, eine Umwegrentabilität von 144 Millionen Euro pro Jahr für den Wirtschaftsstandort Salzburg bringen. Rechnet man die Passagiere aus dem Linienverkehr hinzu, kann man diese Summe getrost verdoppeln!
Noch eine Zahl, die die Bedeutung des Low Cost Verkehrs für Stadt und Land Salzburg untermauert: 50% der ankommenden Gäste im Low Cost Verkehr kommen zum ersten Mal nach Salzburg! Das ist eine enorm hohe Rate und zeigt den Touristikern, wie hoch das Potenzial für den Aufbau einer neuen „Behalte- und Stammgäste-Rate ist. Low Cost bedeutet, dass die Passagiere zwar kostengünstig fliegen, aber keine sogenannten Billig-Touristen sind.
Hermann: „Low Cost impliziert den Begriff „low“, bedeutet aber überhaupt nichts Schlechtes!“ Auch nicht für die gesamte Luftverkehrsbranche, der vor Jahren noch düster prognostiziert wurde, von Low Cost Carriern überrollt und übernommen zu werden. Genau das Gegenteil ist eingetroffen: Auch unter Low Cost Airlines gibt es den beinharten Kampf um Markt und Passagiere. Diese Airlines sind verlässliche Partner für alle Flughäfen – ob internationale „Hubs“ oder kleinere Regionalflughäfen. Verlässlichkeit wird das Geschäft für die Zukunft prägen. In diesem ‚Konzert’ will und wird der Flughafen Salzburg ganz unter dem Motto Qualität statt Quantität mitspielen, so Flughafendirektor Roland Hermann.
„Mehr als 55 Millionen Euro wurden vom Flughafen im abgelaufenen Geschäftsjahr umgesetzt.
320 vollzeitäquivalente Mitarbeiter/innen werden von uns direkt beschäftigt, mit den Partner-Unternehmen Airlines, Speditionen und Shops steigt diese Zahl auf 1.500 Beschäftigte.
Die Infrastruktureinrichtung Flughafen ist ein bedeutender Faktor für den Arbeitsmarkt und den Wirtschaftsstandort Salzburg. Nur die Besten und wirtschaftlich Gesündesten setzen sich durch, das ist auch in der Airlinebranche so. Gerade von Passagieren im Low-Cost Sektor wissen wir aus unserem Retail- und Non-Aviation-Bereich, wie viel etwa britische ‚Low-Cost-Touristen’ auszugeben imstande sind. Die Menschen fliegen günstig und lassen es sich dann im Bundesland Salzburg gut gehen,“ ergänzte Flughafenprokurist und „Aviation-Days-Gründer“ Mag. Karl Heinz Bohl.