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Die Vertreter des Anrainerschutzverbandes „ASA“, Dr. Astrid Rössler und Thomas Popetschnig, der Flughafen-Ombudsmann Alexander Oberwimmer, Dipl.-Ing. Herbert Dutka vom Flugring als Vertreter der Fliegerclubs, Vertreter der Luftfahrtunternehmen Airlink, Geschäftsführer Thomas Zand, und der Business Flight Salzburg, Geschäftsführer Gerhard Wimmer, sowie das Flughafen-Management, vertreten durch die Prokuristen Ing. Roland Hermann und Dipl.-Ing. Rudolf Lipold, verhandelten dabei konstruktiv über einen gemeinsamen Weg.
Schon derzeit gilt am Flughafen Salzburg ein Sonn- und Feiertags-Flugverbot für Ausbildungsflüge. Hubschrauber-Ausbildungsflüge können wochentags und samstags von 08.00 bis 12.00 und 14.00 bis 17.00 Uhr durchgeführt werden. Derzeit dürfen Nacht-Sichtflüge (Platzrundenflüge) aus Lärmgründen nur Montag bis einschließlich Donnerstag stattfinden.
Insgesamt ist die Zahl der Hubschrauberflüge, die vom Flughafen Salzburg starten, in den vergangenen 10 Jahren von rund 2.200 auf knapp 5.800 gestiegen. Aber: Die Zahl der Hubschrauber-Ausbildungsflüge sinkt. Sie wurden am Flughafen Salzburg im Vorjahr bereits um rund 30% reduziert. Im Jahr 2005 wurden 1.488 Hubschrauber-Ausbildungsflug-Bewegungen gezählt. Im Vorjahr waren es nur mehr 1.106. Die Hubschrauber-Ausbildungsflüge an Samstagen sind ebenfalls zurückgegangen. 2005 waren es 161 Flug-Bewegungen, 2006 waren es 118 Flug-Bewegungen. Das entspricht im Schnitt 2 Hubschrauber-Ausbildungsflügen pro Samstag.
Vorschlag des Flughafen-Managements für Platzrunden und Schwebeflüge (Ausbildungsflüge):
Vorschlag 1: Damit Nacht-Sichtflüge gemäß Bundesgesetz und Ausbildungsvorschriften durchgeführt werden können, sollen Hubschrauber-
Ausbildungsflüge an Wochentagen montags bis freitags bis 20 Uhr - eingeschränkt auf 1. Oktober bis 1. März („Winterflugzeit“) – stattfinden.
Vorschlag 2: Hubschrauber-Ausbildungsflüge an Samstagen nur mehr von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr; gültig ab 1. Juli 2007.
Vorschlag 3: Platzrundenverkehr mit Flächen-Luftfahrzeugen erst ab 07.00 Uhr bis 20.00 Uhr; gültig ab 1. Juli 2007.
Vorschlag 4: Flächen-Luftfahrzeug-Ausbildungsflüge nur mehr mit den leisest möglichen Luftfahrzeuge; Vorschlag für Übergangsfristen werden vom
Flughafen mit den Vertretern der Clubs besprochen und umgesetzt.
Vorschlag 5: Flächen-Luftfahrzeuge und Hubschrauber sollen ihre Platzrunde höher als bisher fliegen und damit wenige Lärm verursachen.
Ergebnis:
Sowohl die Anrainersprecher als auch die Vertreter der Ausbildungsunternehmen und der Fliegerclubs zeigen grundsätzliche Bereitschaft zum Konsens, müssen jedoch aufgrund der komplexen Auswirkungen ihrerseits noch mit den Anrainern selbst bzw. mit den Gesellschaftern der Firmen und Mitgliedern der Fliegerclubs Rücksprache halten. Diesem Ergebnis liegt die Forderung des Anrainerschutzverbandes zugrunde, dass keine weiteren Flugschulen am Flughafen Salzburg mehr zugelassen werden.